Vöcklataler Volkslauf

Nachdem ich den ursprünglichen Plan, die Rad-Renn-Saison mit der Teilnahme am Vita-Club Radmarathon zu eröffnen leider witterungsbedingt abhaken musste, entschied ich mich kurzfristig am Vöcklataler Volkslauf in Fornach teilzunehmen. Dieser 12,2 Kilometer lange Lauf ist die Auftaktveranstaltung der Willis Running Tour und wird jährlich abwechselnd in Fornach, Pfaffing und Vöcklamarkt gestartet.

Gleich vom Start weg wurden wir von Schnee- und Hagelschauen begleitet und so glich die Straße stellenweise einer Eislaufbahn. Von Beginn an fand ich in den Gebrüdern Wienerroither aus Frankenburg zwei optimale Begleiter und wir liefen die ersten 6 Kilometer im leicht abfallenden Gelände von Fornach Richtung Vöcklamarkt gemeinsam mit Zeiten zwischen 3:57/km und 4:24/km. Beim ca. 3 Kilometer langen Anstieg von Vöcklamarkt nach Pfaffing galt es, alle Kräfte zu mobilisieren um nicht zu viel Zeit liegen zu lassen. Dies gelang uns recht gut und der Schnitt konnte im Anstieg knapp unter 5:00/km gehalten werden. Die restliche 3 Kilometer zurück nach Pfaffing wurde das Tempo nochmals verschärft. Durch die Erfahrung beim Linz Halbmarathon wusste ich aber, dass ich zumindest diese Distanz muskulär problemlos schaffen sollte. Mit einer Gesamtzeit von 44:21 und einem Schnitt von 4:27/km konnte ich diesen Wettkampf auf dem 6. Platz(AK) bzw. 18. Platz (Gesamt) abschließen. Jetzt freue ich mich aber schon darauf, bald endlich in die Rad-Renn-Saison zu starten. Strava

Borealis Halbmarathon – Linz

Nach einigen Jahren ohne Teilnahme an Laufbewerben habe ich mir heuer zum Saisonstart die Teilnahme am Halbmarathon in Linz vorgenommen. Da ich diesen Plan aber erst Ende Februar schmiedete, konnte ich das gezielte Lauftraining nur über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen durchführen. In diesem kurzen Vorbereitungszeitraum hatte ich neben dem Training am Fahrrad zwei Ziele: Fokus auf längere Laufeinheiten zu legen und die Pace von ca. 4:40/km für die geplante Zeit von unter 100 Minuten durch schnellere Intervallläufe zu trainieren.

Am 9. April war es dann soweit. Gemeinsam mit tausenden anderen laufbegeisterten TeilnehmerInnen startete ich bei Kaiserwetter pünktlich um 9:30 Uhr auf der Donaubrücke. Die ersten beiden Kilometer waren ein Zick-Zack Hindernislauf bei dem große Vorsicht geboten war, um mit niemanden zu kollidieren. Nachdem sich das Ganze etwas aufgelöst hatte konnte ich einen recht guten Rhythmus finden und so gelang es mir die ersten 12 Kilometer im Schnitt von ca. 4:30/km abzuspulen. Danach machten sich bereits die ersten Ermüdungserscheinungen meiner doch vorwiegend fürs Radfahren trainierten Muskulatur bemerkbar und die Kilometerzeiten pendelten sich bis km 16 bei 4:45 – 4:50/km ein. Dann kam leider der große Einbruch und ich musste feststellen, dass ich einerseits doch zu schnell startete und andererseits zu wenig Zeit in das Lauftraining investiert hatte. Die restlichen 5 Kilometer bis zum Ziel am Linzer Hauptplatz waren dann kein großes Vergnügen mehr für mich und ich musste teilweise kurze Pausen einlegen um überhaupt noch ans Weiterlaufen denken zu können. Schließlich überquerte ich nach 1 Stunde und 44 Minuten die Ziellinie. Im Großen und Ganzen war ich trotzdem recht zufrieden mit der Leistung an diesem Tag und konnte dabei zumindest einiges an Erfahrung für zukünftige Teilnahmen bei Laufbewerben sammeln. Strava